Memories of Heidelberg

Heidelberg liegt jetzt endgültig hinter mir, gestern habe ich alle meine Habseligkeiten verpackt und per Transporter nach München transportiert. In sieben Tagen geht es weiter nach Paris, bis dahin muss ich mich vor allem noch um meine Hausarbeit kümmern und mir überlegen, welche Dinge ich zum Überleben wirklich in Paris brauche. Es ist erstaunlich, wie viele Dinge sich innerhalb von eineinhalb Jahren in einem kleinen Zimmer (Wohnklo mit Küchenecke) anhäufen können. Und natürlich hat das Packen dann doch, trotz tatkräftiger Unterstützung von Luisa und meinem Vater, der auch den Transporter fahren musste, länger als erwartet gedauert. Ich habe das Gefühl, ich bin einmal mit halb so vielen Gegenständen angereist.

Ansonsten war ich doch ein wenig melancholisch Heidelberg zu verlassen. Klar, die Stadt ist wunderschön, aber es gibt so viele schöne Städte, also kann das allein kein hinreichendes Kriterium sein. Traurig ist vor allem, dass ich all die guten Menschen verlassen muss, die ich in Heidelberg kennengelernt habe.  Aber insgesamt freue ich mich doch auf mein „neues Leben“ (unglückliche Formulierung). Und glücklicherweise sehe ich zumindest den lieben Daniel in Paris wieder, so dass wir dann gemeinsam über die gute alte Zeit in Heidelberg sprechen können – ob bei einem Glas Rot- oder Weißwein, wird noch zu entscheiden sein ;).

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Interessant, weil ich auch gerade am packen bin und absolut das selben Phänomen auftritt: Was in wenige PKW-Ladungen hingebracht wurde, muss mit einem ausgewachsenen Transporter wieder raus.

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