550D für Champs-Elysées

Ich habe am Montag, mehr oder weniger ungeplant, eine Canon EOS 550D erworben. Seit einigen Wochen liebäugele ich zwar schon mit dieser Kamera (SLR, 18 MP, im Vergleich zur 500D vor allem bessere HD-Videos (1080p25 und 720p60)), aber bisher waren mir die 720€ für das Kit mit 18-55mm Linse einfach zu viel.
Am Montag gab es aber, wie ich spontan herausgefunden habe, aufgrund der 19%-Rabatt-Aktion im örtlichen Media Markt das gleiche Kit für 647€. Ich muss zugeben, dass ich nicht widerstehen konnte, vor allem da ich annehme, dass der Preis bis Weihnachten nicht deutlich unter 650€ sinken wird, sich das Warten also nicht lohnt, besonders, weil ich dann vom ersten Tag an gezielter Fotos (und Videos) in Paris schießen kann. Nach einem kleinen (oder eher großen) Ausflug zum Geldautomaten gehörte die letzte vorrätige Kamera mir.

Ich muss zugeben: Das ist schon etwas anderes als eine fast vierjährige Bridgekamera (Panasonic Lumix FZ7, die soll aber ja nicht in Ungnade fallen an dieser Stelle!). Natürlich auch preislich. Gerade bei hohen ISO-Werten weiß die 550D aber zu gefallen, da sie einen angenehm rauscharmen Sensor besitzt. Dadurch werden Aufnahmen in geschlossenen Räumen oder auch in relativer Dunkelheit zum Kinderspiel. Zum Vergleich: Die EOS 550D ist bei ISO 3200 rauschärmer als meine Lumix FZ7 bei ISO 200 (die Lumix wurde allerdings in allen mir bekannten Tests auch für ihr Rauschen kritisiert – völlig zu Recht, wie ich jetzt zugeben muss). Jedenfalls bietet die Kamera durch ihre Einstellungsmöglichkeiten und das für SLRs typische Bokeh ganz neue kreative Möglichkeiten für mich.

Mit der Kamera im Gepäck freue ich mich umso mehr auf Paris und seine Ästhetik.

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